Wie gut ist Bad Dübens Radwegeinfrastruktur aufgestellt?
von Kevin Phillipp
Wie gut ist Bad Dübens Radwegeinfrastruktur aufgestellt?
Ein großes Ärgernis seit Jahren ist der Bahnübergang in Richtung Görschlitz. Hier müssen Radfahrer offiziell über eine hohe Kante kurzzeitig auf die Bundesstraße ausweichen. Inzwischen schafft eine provisorische Schotterpiste Abhilfe. Das ist allerdings auch kein zufriedenstellender Dauerzustand.
Foto: (Wsp) Phillipp
(Bad Düben/Wsp/kp). Radfahren boomt – mittlerweile seit Jahren! Das ist auch in Bad Düben zu spüren. Nicht nur Einheimische sieht man regelmäßig auf dem Sattel, auch zahlreiche Touristen mit Radtaschen oder Anhängern ziehen immer wieder ihre Runden durch die Kurstadt. Das kommt nicht von ungefähr, kreuzen unweit der Muldebrücke schließlich zahlreiche regionale und überregionale Rad- und Wanderwege.
In den entscheidenden Gremien der Stadt war man sich dessen bereits vor gut einem Jahrzehnt bewusst. Damals gründete sich aus dem Stadtrat heraus die Arbeitsgruppe (AG) Rad. Zahlreiche Maßnahmen wurden seinerzeit angeschoben und auch umgesetzt, wie beispielsweise die Abbiegespur in Richtung Alaunwerk oder die optische Verlängerung des Radwegs entlang der Gustav-Adolf-Straße auf Höhe Abzweig Schalmweg. Einiges blieb jedoch in der Schublade – allen voran das große Ärgernis rund um den Bahnübergang in Richtung Görschlitz, wo letztendlich eine provisorische Lösung gefunden wurde.
Viel Zeit ist seitdem vergangen, Verbesserungsbedarf gibt es gewiss noch immer. Wo hakt es noch? Übrigens liegen dem Stadtrat zu diesem Thema für die nächste Sitzung zwei Anträge vor.
Nun sind Sie gefragt, liebe Leserinnen und Leser! Kennen auch Sie Positiv- und/oder Negativbeispiele in unserer Kurstadt? Welche Ecken sind gefährlich? Wo wurden gute Lösungen gefunden? Schreiben Sie uns gern per E-Mail an info@heide-druck.com oder nehmen Sie telefonisch mit uns Kontakt auf (Tel.: 034243 / 24602). Wir werden in einer der nächsten Ausgaben noch einmal auf dieses Thema eingehen. Vielen Dank!