Diese Website verwendet Cookies.
Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Weitere Infos zu unseren Datenschutzbestimmungen finden Sie hier.

Nachruf: Bad Dübener Künstler Andreas Tüpke verstorben

von Kevin Phillipp

Bad Dübener Künstler Andreas Tüpke verstorben

(Bad Düben/Wsp/kp). Er war zweifelsfrei ein Mann, an dem sich die Geister geschieden haben, er polarisierte, eckte an – und dennoch: Er war ein echtes Bad Dübener Unikat. Mitte Januar ist Künstler Andreas Tüpke nun im Alter von 64 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben.
Tüpke war ein großer Bewunderer von Vincent van Gogh, adaptierte dessen Stil auch für seine Werke. Landschaften, aber auch Aktmalerei prägten sein Schaffen. So stellte er Anfang der 1990er Jahre erstmals auf der Burg Düben aus. Weitere Schauen führten weit in den Freistaat Sachsen und nach Sachsen-Anhalt hinein. Bis 2015 war sein Atelier unweit des Bad Dübener Marktes stets geöffnet, bis er „vor die Tür gesetzt wurde“. Für kurze Zeit fand er übergangsweise im heutigen „Bock(x)enstopp“ am NaturparkHaus eine neue künstlerische Heimat. Zuletzt malte und zeichnete er in seiner Wohnung. Bezüglich seiner Passion empfand er stets, dass seine Kunst nicht genügend geschätzt würde.
Andreas Tüpke hatte nicht nur seinen eigenen Kopf, sondern auch ein Faible fürs Mittelalter, bezeichnete sich gern als „Ritter aus Leidenschaft“. Eines steht allemal fest: Die Kurstadt verliert mit seinem Tod nicht nur eine markante Person mit schwarzer Barettmütze und weißem Leinenhemd, sondern eben auch ein echtes Original.

Zurück