Diese Website verwendet Cookies.
Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Weitere Infos zu unseren Datenschutzbestimmungen finden Sie hier.

Erzgebirgische Spezialfirma baut demnächst Tropenholz-Welle ein

(Bad Düben/Wsp/kp). Allgemeines Aufatmen nach über fünf Jahren: Die Bad Dübener Bergschiffmühle wird endlich saniert. In der vergangenen Woche erfolgte im Stadtrat die einstimmige Vergabe an die Firma Mühlenbau Schumann aus dem erzgebirgischen Mulda. Laut Bauamt habe man sieben Unternehmen angeschrieben, jedoch nur ein einziges Angebot erhalten. Dennoch sei man zufrieden. „Die Firma Schumann war bereits 2002 an unserer Bergschiffmühle aktiv. Daher haben wir großes Vertrauen“, sagte Bauamtsleiter Thomas Brandt. Die Kosten belaufen sich auf gut 102.400 Euro.
Damit soll unter anderem die im Februar 2021 bei Dreharbeiten des MDR gebrochene Antriebswelle ersetzt werden – mit robustem Tropenholz. Da dessen Einfuhr in die EU nicht mehr gestattet ist, die Firma Schumann jedoch noch eine Welle auftreiben konnte, erfolgte der Beschluss bereits vor der Ratssitzung per Eilentscheid durch Bürgermeisterin Astrid Münster (WBD), um sich die Holzwelle zu sichern.
„Wir haben die Bergschiffmühle bekanntermaßen über viele Jahre betreut. Daher möchte ich mich im Namen des ehemaligen Heimatvereins bei allen bedanken, die über die Jahre zur Stange gehalten haben“, kommentierte Edith Scheeren (WBD). Dass die Herzen vieler Dübener Bürger für ihre Mühle schlagen, beweisen die zahlreichen eingegangenen Spenden in Höhe von rund 38.000 Euro.
Nach schier unendlichen Gesprächen und bürokratischen Hürden kann eines der bedeutendsten Bad Dübener Denkmäler nun endlich instandgesetzt werden. Möge sich das Rad bald wieder drehen.