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Jugendweihe & Konfirmation: Der große Tag im Wartestand

von Kevin Phillipp

Der große Tag im Wartestand

(Bad Düben/Authausen/Wsp/kp). Achtklässler müssen sich aktuell in Geduld üben. Der große Tag, an dem sie in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen werden, lässt noch etwas auf sich warten. Jugendweihen und Konfirmationen mussten aufgrund der Corona-Krise verschoben werden.
Der neue Termin für die Jugendweihe-Feststunde im Bad Dübener Kursaal des Heide Spa ist mittlerweile bekannt. Wie von Maik Scheffler vom zuständigen Regionalbüro zu erfahren war, geht diese am 27. September für die Oberschüler aus der Kurstadt über die Bühne. „Wir sind zudem für Sachsen-Anhalt eingesprungen. Die Klasse 8a des Gräfenhainichener Paul-Gerhardt-Gymnasiums wird am gleichen Tag im Heide Spa feiern. Hier gibt es einige Schüler aus dem Dübener Raum“, verrät Scheffler. Die weiteren Klassen hätten zudem Interesse signalisiert, sich anzuschließen. „Wir hoffen mal, dass wir die Feier im September durchführen können“, sagt Scheffler.
Ähnlich sieht es bei den Konfirmanden aus. Die traditionelle Feier zum Pfingstsonntag musste für die Bad Dübener ins nächste Jahr verschoben werden, im Kirchspiel Authausen sind die Jugendlichen am 5. September an der Reihe. „Hoffen wir, dass alles klappt“, ist von Pfarrer Andreas Ohle zu erfahren. In der Zwischenzeit musste auch das im Mai angesetzte Konfirmanden-Wochenende ausgesetzt werden. Insgesamt sind davon 20 jungen Leute betroffen, mit denen man jedoch im ständigen Kontakt stehe.
Wie Ohle zudem informierte, ist ab Herbst ein neues Konzept geplant – mit einer Ferienfreizeit im Oktober und darauf folgenden Konfi-Wochen­enden. „Ob und wie wir das dieses Jahr schon durchführen können, müssen wir erst einmal abwarten“, betonte der Pfarrer.
Das „JugendfESZt“ des Evangelischen Schulzentrums wurde soeben auch durch Corona ausgebremst. So heißt dort das Angebot an alle Achtklässler, als Übergang in die Erwachsenenwelt – auch für die Schüler, die an der Konfirmation teilnehmen. Auf Initiative von Eltern, Schule, Kirchgemeinde und natürlich den Schülern wurden klassenübergreifend in acht Workshops verschiedene altersgerechte Themen wie Liebe und Freundschaft oder Drogen und Sucht bearbeitet. Am Ende findet eine gemeinsame Fahrt mit einer Feier statt. „Wann diese stattfinden kann, wissen wir leider noch nicht. Wir müssen dann erst einmal einen neuen Termin finden“, verriet Lehrer Arni Thorlakur Gudnason.

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