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Freistaat präsentiert Ausstellung auf Schloss Schnaditz

von Heike Nyari

Attentat vom 20. Juli 1944 hat Verbindung bis nach Schnaditz

(Schnaditz/Wsp/ny). In einem der ehemaligen Vereinsräume im Schloss Schnaditz wird in diesem Monat für kurze Zeit etwas Leben einziehen, denn das sächsische Innenministerium lädt am 20. August, um 18 Uhr zu einem Themenabend mit Vortrag und Ausstellung ein. Dabei geht es um den militärischen Widerstand gegen Adolf Hitler in Sachsen. Schloss Schnaditz reiht sich deswegen in die Vortragsreihe ein, weil am 21. Juli 1944 Generalmajor a.D. Hans Oster, Chef der Zentralabteilung der Abwehr beim Oberkommando der Wehrmacht, in Schnaditz verhaftet wurde. Also genau vor 75 Jahren. Am 9. April 1945 wurden er und weitere Mitglieder des Widerstandes im Lager Flossenbürg hingerichtet.

Unter den Gästen wird am 20.08. auch Sachsens Justizminister Sebastian Gemko (CDU) erwartet, der als Urgroßenkel Hans Osters über familiäre Hintergründe sprechen wird. Bereits vor fünf Jahren wurde während eines thematischen Abendgottesdienstes mit Pfarrer Jörg Uhle-Wettler in der Schnaditzer Kirche dem damaligen Ereignis der Verhaftung gedacht.

Doch was führte Hans Oster eigentlich in das Schnaditzer Schloss? Seine Schwester Marie Oster war mit Walter Martini, der mit seinen beiden eigenen Schwestern auf Schloss Schnaditz lebte, verheiratet. Marie Martini, (geb. Oster), die ihren Lebensabend auf dem Gehöft Maresch verbrachte, starb 1960 und wurde in Schnaditz beerdigt.

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