Diese Website verwendet Cookies.
Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Weitere Infos zu unseren Datenschutzbestimmungen finden Sie hier.

Neuer Film zeigt Bad Düben im Jahr 1960

(Bad Düben/Wsp/kp). Wer im Jahr 1960 in Bad Düben eingeschult wurde, hat große Chancen, nun an einen filmischen Nachweis zu kommen. Stadtchronist Lutz Fritzsche hat vor wenigen Tagen einen neuen Film herausgebracht, der die Kurstadt in besagtem Jahr zeigt. Zu sehen sind unter anderem Ausschnitte der feierlichen Einschulung. Des Weiteren sind das damalige Park- und Heimatfest, eine Fronleichnams-Prozession der katholischen Kirche, ein Fußballspiel sowie ein Boxkampf in bewegten Bildern dokumentiert. Auch unterschiedliche Stadtansichten dürfen in den gut 20 Minuten nicht fehlen.
„Der Film stammt von der ehemaligen Bad Dübener Familie Müller, die es nach Leipzig zog“, verrät Fritzsche. Bei einem kürzlichen Besuch im Hotel „National“ stieß der Sohn auf den Hinweis zum Film aus dem Jahre 1929, der vor einem Jahr durch Zufall ans Tageslicht kam. „Da das ‚National‘ keinen Film mehr hatte, schickten sie die Müllers zu mir. Dann haben sie mir von den Aufnahmen erzählt“, blickt Fritzsche zurück.
Wie beim 90-jährigen Streifen ließ er das Werk aufwendig in Bayern bearbeiten und gemeinsam mit Hans-Georg Marschner aus Laußig mit zeitgemäßer Musik vertonen. Die DVD ist mittlerweile für 15 Euro im Hotel „National“ oder direkt bei Lutz Fritzsche in der Baderstraße 18 (Tel.: 034243 / 21956) erhältlich. „Viele werden sich wiedererkennen“, ist sich der Stadtchronist sicher.
Der Verkaufserlös komme abermals nach Abzug der Produktionskosten gemeinnützigen Zwecken zugute. Die historischen Aufnahmen von 1929 spielten ein knappes Jahrhundert später 1.700 Euro ein. Heide-Grundschule, Breitwellenrutsche, Jugendhaus „Poly“ und Jugendfeuerwehr durften sich so über Spenden freuen. Von einem ähnlichen Erfolg ist auszugehen. „Mein Telefon steht kaum still. Die Nachfrage ist groß“, freut sich Fritzsche.
Übrigens: Ebenfalls beim Stadtchronisten in der Baderstraße erhältlich ist die neue Broschüre zur Dübener Kirchengeschichte (Preis: 8 Euro).