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Aktuelles:

"Bad Düben" ist wieder auf hoher See im Einsatz

(Cuxhaven/Wsp/kp). Stattliche 86,20 Meter lang, 13,20 Meter breit, bis zu 21 Knoten (entspricht knapp 39 km/h) schnell und mit über 8.000 Tonnen Stahl verbaut. Das neue Einsatzschiff BP 83 der Bundespolizei kann sich nicht nur sehen lassen, sondern hört seit zwei Wochen nun auch auf einen richtig tollen Namen: „Bad Düben“.
Die Taufe in Cuxhaven nahm eine äußerst prominente Bundespolizistin vor. Die zweifache Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel zeigte sich ob der Ehre ausgesprochen stolz, ließ ihre Fans auf der ganzen Welt in den sozialen Netzwerken hautnah davon teilhaben.
Es ist nicht das erste Mal, dass ein Schiff der zur Bundespolizei zählenden Küstenwache den Namen der Kurstadt trägt. Das Vorgängermodell, vor allem durch die ZDF-Serie „Küstenwache“ bekannt, wurde ab Beginn 2018 gemeinsam mit dem Schwesternschiff „Neustrelitz“ ausgemustert und zur Verschrottung freigegeben. Als der Neubau von drei Einsatzschiffen beschlossene Sache war, setzte man in Nordsachsen alle Hebel in Bewegung, dass der Name „Bad Düben“ wieder an einem der Boote prangt. Vor allem Bürgermeisterin Astrid Münster, Bundestagsabgeordneter Marian Wendt und der damalige Innenminster Thomas de Maizière setzten sich maßgeblich dafür ein, dass der Stadtname nun auch weiterhin auf hoher See vertreten ist. Münster und Wendt nahmen an der Zeremonie an der Nordsee teil, gemeinsam mit einigen Stadträten, Ehrenbürger Wolfgang Apitzsch und Vertretern der hiesigen Bundespolizeiabteilung. Die beiden anderen Schiffe heißen „BP 81 Potsdam“ und „BP 82 Bamberg“. Dass es eine Stadt gleich auf zwei Schiffe schafft, ist im Übrigen einmalig.
Die „BP 83 Bad Düben“ wird fortan in der Nord- und Ostsee zur Kontrolle des Seeverkehrs genutzt. Einsatzhafen ist dabei Cuxhaven, Heimathafen bleibt Neustadt in Holstein. Gefertigt wurde das imposante, 60 Millionen Euro teure Bauwerk samt Hubschrauberlandeplatz in der Fassmer-Werft in Berne bei Bremen.